Auf den Punkt gebracht:
Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert.
Paulo Coelho

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Geschrieben von: fhk   
Mittwoch, 22. August 2001 um 00:00
RASENLATSCHER - Nr. 17
Berlin, den 22.08.2001


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Frank H. Koplin


  1. Stechmücken
  2. Kraftfutter aus dem Wasser
  3. Künstliche Antibiotika
  4. Gefahr aus der Pfanne?
  5. Birnengitterrost
  6. Urlaubszeit und Zimmerpflanzen
  7. Lexikon
  8. Gartentipps
  9. Die Folgen der Klimaveränderung
  10. Waldsterben
  11. Genetisch veränderte Pflanzen breiten sich aus
  12. Marienkäfer
  13. Grußkarten
  14. Was gibt es Neues in Franks Garten
  15. Nachsatz

1. Stechmücken
Bei der Schnakenbekämpfung sind auch private Grundstücksnutzer gefordert. Denn die Brutstätten der Insekten befinden sich meist in unmittelbarer Nähe von Wohnungen, zum Beispiel in Regenfässern, Gullys oder Sickergruben. Die Mücken benötigen zur Ablage ihrer Eier stehendes Wasser, wobei sie bei der Auswahl ihres Brutplatzes nicht wählerisch sind. Schon Vogeltränken oder eine Autofahrspur sind für die Eiablage geeignet.
Um nicht zum Stechmückenzüchter im heimischen Garten zu werden, sollte man überprüfen, wo sich auf dem Gelände Wasser ansammelt und länger als zehn Tage stehen bleibt. Plastikgefäße, Planen oder Autoreifen sollten entfernt und Regentonnen abgedeckt werden, damit die Stechmückenweibchen ihre Gelege nicht auf die Wasseroberfläche ablegen können. Regenfässer und andere Wasserbehälter sollten mindestens alle zehn Tage restlos geleert werden. Ein altes Hausmittel ist, einen Tropfen Speiseöl in die Regentonne geben. Das Öl verteilt sich über die ganze Oberfläche und behindert die Larven beim Luftholen.
Gartenteiche können mit Fischen besetzt werden, die die Mückenbrut fressen. Nach und nach werden die Teiche zudem von den natürlichen Fressfeinden der Stechmückenlarven besiedelt. Sie sind daher üblicherweise keine Massenbrutstätten der Mücken. Neuangelegte Gartenteiche sollten allerdings regelmäßig auf Larvenbesatz überprüft werden. Stechmückenlarven sehen wie winzige, sich bei der Bewegung krümmende, Würmer im Wasser aus.
Tipps für die Gartenarbeit im August:
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2. Kraftfutter aus dem Wasser
Wir kennen alle die unappetitliche Pampe, die uns am Meer oder am See den Badespass vermiesen kann, Algen. Laboranalysen zeigten, dass in den unscheinbaren Pflanzen große Mengen an hochwertigen Eiweißen, essentiellen Fettsäuren, Mineralstoffen und Spurenelementen stecken. In Ozeanen und Seen gibt es mehrere zehntausend Arten von Algen. In Asien werden Algen seit Jahrtausenden als Zauberkraut hoch geschätzt.
Algen-Fertigprodukte sind allerdings nicht billig: 750 Gramm Algennudeln kosten 25 Mark und stehen damit in keinem Verhältnis zu den Herstellungskosten. Jeden Tag sollte man das Power-Food aber ohnehin nicht zu sich nehmen, weil Algen neben Schadstoffen auch große Mengen an Jod speichern, die bei Schilddrüsenstörungen gefährlich werden können.
In verschiedenen deutschen Städten laufen jetzt Versuche, Algen in großindustriellem Maßstab zu züchten. So wächst die Biomasse in einem mit Licht durchfluteten Röhrensystem in Sachsen-Anhalt. Forscher vom Fraunhofer Institut wollen mit einer eigenen Firma Algen in der Umwelttechnik zur Abwasserreinigung einsetzen. Auch als Tierfutter für Fische, Kühe oder Hühner kann die eiweißreiche Pflanze eingesetzt werden.
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3. Künstliche Antibiotika
Forscher sind ständig auf der Suche nach neuen Antibiotika, weil immer mehr Resistenzen bei Bakterien beobachtet werden. Besonders gefürchtet sind multiresistente Bakterien, die mit den herkömmlichen Antibiotika nicht mehr zu behandeln sind. Wie amerikanische Wissenschaftler jetzt berichten, traten kürzlich bei einem Patienten erstmals Resistenzen gegen das neue Antibiotikum Linezolid auf. Dieses Mittel wurde erst im vergangenen Jahr in den USA als Waffe gegen multiresistente Bakterienstämme zugelassen.
Nun haben US-Forscher künstliche Antibiotika entwickelt, die resistenten Krankheitserregern zu Leibe rücken können. Ein Team vom kalifornischen Scripps Forschungsinstitut hat dazu kleine Eiweißmoleküle hergestellt, die so genannten Peptide. Diese ringförmigen Moleküle lagern sich in den Zellwänden von Bakterien zu einer Röhre zusammen. Die Zellwände werden durchlöchert, die Bakterien sterben ab.
Das Vorbild für die Entwicklung lieferten Pflanzen und Tiere, die antibakterielle Peptide zur Selbstverteidigung bilden. Frühere Versuche, diese Peptide als Medikament nutzbar zu machen, scheiterten jedoch an den Eigenschaften der Moleküle: Sie waren so groß, dass sie nur langsam durchs Gewebe zum Entzündungsherd wandern konnten. Nur sind die künstlichen Peptide kleiner und gelangen deshalb schneller zum Entzündungsort.
In ersten Versuchen an Mäusen wirkten die Peptide auch gegen einen gegen Antibiotika resistenten Stamm einer Bakterienart. Im Tierversuch wirkten die künstlichen Peptide auch, wenn sie nicht direkt in den Infektionsherd gespritzt wurden. Ob sich die Ringmoleküle erfolgreich beim Menschen einsetzen lassen, haben die Forscher noch nicht getestet.
Man hofft nun, dass die Arbeit die Grundlage für die Entwicklung maßgeschneiderter Designer-Antibiotika schafft. Indem man die Kombination der Aminosäuren verändert, könnte man die synthetischen Peptide auf die verschiedensten Bakterien abrichten, so die Wissenschaftler. Überdies sollte es den Erregern schwer fallen, sich gegen solche Attacken zu wehren, da sie dafür den Aufbau ihrer Zellwand grundlegend verändern müssten.
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4. Gefahr aus der Pfanne?
Der Kunststoff Polytetrafluorethylen, besser bekannt unter dem Handelsnamen Teflon, ist äußerst beständig gegen Hitze und aggressive Substanzen. Verwendung findet er vor allem bei der Beschichtung von Pfannen, aber auch in Öfen oder Motoren. Jetzt sind Bedenken aufgetaucht, Teflon könne sich bei längerer Einwirkung von Hitze sowie bei der Verbrennung in umwelt- und die Gesundheit gefährdende Stoffe zersetzen. Wie ein Team um den kanadischen Forscher Scott Mabury berichtet, geht die Gefahr vor allem von der beim Abbau freiwerdenden Trifluoressigsäure (TFA) aus. Die gut wasserlösliche Substanz wirkt in konzentrierter Form stark ätzend auf Haut, Schleimhäute und Atemwege. Stark verdünnt gilt die Chemikalie für Menschen jedoch als unschädlich. Auf Pflanzen könnte sie giftig wirken.
Seit einiger Zeit werden nun zunehmende Konzentrationen der sehr umweltbeständigen Substanz in fließenden Gewässern und im Regenwasser beobachtet. Bisher war die Quelle unklar, nunmehr könnten mit Teflon und verwandten Kunststoffen die Verursacher gefunden sein. Die Langzeitfolgen für die Umwelt sind allerdings noch unklar.
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5. Birnengitterrost
Wenn die Blätter unsere Birnenbäume gelb-orange gefleckt sind und an der Unterseite von orangefarbenen Pusteln übersät sind, ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass sie vom Birnengitterrost-Pilz befallen sind. Die Bäume werden durch diesen Pilz stark geschwächt, da er die Photosynthese verhindert, die Früchte entwickeln sich schlecht. Starker Befall über mehrere Jahre hinaus führt zwangsläufig zum Absterben der Bäume. Das ganze Ausmaß wird jetzt im August richtig sichtbar. Die Pusteln an der Blattunterseite platzen auf, so dass die Sporen freigesetzt werden. Um zu überwintern brauchen sie einen Zwischenwirt. Dazu dient ca. die Hälfte aller Wacholderarten (Juniperus). Noch im Herbst keimen die Sporen und wachsen in das Innere der befallenen Triebe. Sichtbar wird dies durch ein verstärktes Dickenwachstum. Im Frühjahr brechen in diesem Bereich die Sporen aus dem Wacholder aus. Wind und Insekten tun das Ihrige. Im Umkreis non bis zu 600 Meter um einen infizierten Wacholder wird, je nach Windrichtung, alles infiziert. Nach 14 Tagen wird der Befall sichtbar. Der Pilz beginnt an der Blattunterseite zu keimen.
Alles über den Birnengitterrost:
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6. Urlaubszeit und Zimmerpflanzen
Auch wenn der Urlaub für viele Leser schon vorbei ist hier noch ein paar Ratschläge. Wenn die Pflanzen nur für kurze Zeit in der Wohnung ohne Pflege bleiben, stellt man sie, von Fenstern und von Wärmequellen weg und gießt sie etwas großzügiger.In der Nähe der Pflanzen werden Wassergefäße zur Luftbefeuchtung aufgestellt. Können die Pflanzen für einen längeren Zeitraum nicht gegossen werden, empfiehlt es sich,die Hilfe eines Nachbarn in Anspruch zu nehmen. In Hydrokulturen gehaltene Pflanzen haben den Vorteil, dass die Wasserversorgung, bedingt durch die speziellen Granulate, länger anhält. Die Blumenerde kann auch mit Kieselsteinen bedeckt werden. Wenn die Pflanzen nicht zu groß sind, können diese in eine mit etwas Wasser gefüllten Badewanne gestellt werden.
Gartenkalender, Zimmer-Balkon-Terrasse:
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7. Lexikon
Zwiebeln
Normaleweise unterirdisch wachsendes Speicherorgan. Zwiebeln können aus angeschwollenen, übereinander gelagerten blättern bestehen, wobei eine Lage von der jeweils nächsten eingeschlossen wird (z.B. Küchenzwiebel), oder aus dachziegelartig übereinander angeordneten Schuppenblättern (z.B. Lilie). Zur Blütezeit verlängert sich die Sprossachse zum Blütenstängel.
Knolle
Stärkehaltiges, unterirdisches Speicherorgan ausdauernder Pflanzen, das dazu dient, Vorratsstoffe für die Überwinterung zu speichern. Viele Knollen, so die der Kartoffel, werden als Nahrungsmittel verwendet.
Rhizom
Unterirdisch wachsende, verdickte Sprossachse, in der Nährstoffe Gespeichert sind, die mehrjährige Pflanzen zur Überwinterung benötigen (z.B. essbarer Teil der Ingwerwurzel).
Zwiebel oder Knolle:
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8. Gartentipps
1. Da viele Einjahresblumen ein wesentlich schwächeres Wurzelwerk bilden als die mehrjährigen Stauden, leiden sie auch schneller unter Wassermangel. Da das Wasser bis in die Wurzelzone eindringen muss, ist eine durchdringende Bewässerung wichtiger als ein nur oberflächliches Besprengen.
2. Frischer Schnittlauch sollte nicht zu tief abgeschnitten werden. Damit Schnittlauch stets neu austreiben kann benötigt er nämlich eine ausreichende Assimiliationsfläche. Außerdem braucht er gerade jetzt im Sommer viel Wasser und reichlich Nährstoffe.
3. Schnittblumen sollten am besten am frühen Morgen geschnitten werden, wenn sie voller Saft sind. Bevor sie in die Vase und ins Wasser kommen, müssen die unteren Blätter an den Stielen entfernt werden, da diese sonst faulen.
Gartenkalender-Ziergarten:
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9. Die Folgen der Klimaveränderung
Durch die globale Klimaerwärmung brüteten die Meisen in diesem Jahr zu früh. Dies stellten die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst auf der Zugspitze fest. Die Vögel richten sich nach einem Wärmespeicher im Gehirn, der nun früher "gefüllt" ist, was den Beginn der Nachzucht verfrüht. Probleme gibt es mit der Versorgung der Küken mit Eiweißfutter, denn zu diesem frühen Termin gibt es noch keine Spannerraupen. Man rechnet damit, dass bis zu 80 Prozent der ersten Meisenpopulation verhungert ist. Durch eine, für uns minimale, Temperaturveränderung geriet das biologische Gleichgewicht ins wanken. Die Nützlinge, Meise, haben weniger Nachwuchs, was zum verstärktem Auftreten der Schädlinge, Raupen, führt. Dies ist nur ein Glied in einer Kette von Ereignissen. Eine weitere Beobachtung ergab, dass Blumenkohl und einige Salatarten durch die gestiegenen Frühlingstemperaturen teilweise keine Frucht mehr entwickelten. Bei den Gemüsearten rechnet man mit einer schnellen Anpassung.
Weitere Links zu Natur und Umwelt:
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10. Waldsterben
Die Meinungen über das Waldsterben gehen auseinander. Seit den achtziger Jahren wurde viel unternommen. Den Wald gibt es immer noch, aber er stirbt weiter, nur viel langsamer und die Gründe sind viel komplizierter als gedacht. Gut belaubte alte Eichen oder Buchen sind in den Wäldern selten geworden. Viele Waldböden sind bereits tief greifend verändert und können ihre Rolle in einem funktionierenden Waldökosystem nur noch eingeschränkt wahrnehmen. Die Bäume wachsen in deutschen Wäldern schneller als früher, angetrieben durch die unnatürlich hohe Stickstoffversorgung. Dieser Nährstoff war in der Natur bisher weniger verfügbar, so dass ein Anstieg in den Pflanzen rasches Wachstum verursacht. Gleichzeitig mangelt es aber an Magnesium, Kalium und Kalzium. Weil im verarmten Unterboden nichts mehr zu holen ist, suchen sich die Bäume ihre Nährstoffe direkt in der Humusauflage. Der Wald wächst also zunehmend auf seiner eigenen Streu, ähnlich wie der tropische Regenwald. Weil bei uns aber viel weniger Regen fällt, der zudem noch ungleichmäßig übers Jahr verteilt ist, geraten Bäume mit flachem Wurzelsystem immer wieder in Trockenstress, woraufhin sie ältere Nadeln abwerfen und Teile der Krone absterben. Obwohl Wasserversorgung, Ernährung und Verankerung nicht mehr gesichert sind, halten viele Bäume noch lange durch und sehen gesünder aus als sie sind.
Die verschiedenen Wurzelformen der Bäume:
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11. Genetisch veränderte Pflanzen breiten sich aus
Gentechnisch verändertes Saatgut ist nicht nur auf ausgewiesene Felder beschränkt, sondern breitet sich in Frankreich und den USA unkontrolliert aus. Es wurde auf Feldern in hohen Anteilen nachgewiesen, auf denen überhaupt keine genetisch veränderten Pflanzen angebaut wurden. Die französische Lebensmittelaufsicht hat eine bisher nicht erklärbare Ausbreitung genetisch veränderten Saatguts festgestellt. Durch Tests wurde belegt, dass sich die gentechnisch veränderten Pflanzen ausbreiten, obwohl die Anbauflächen 1999 begrenzt wurden. Die Saatgutproben stammten nicht von den 34 Hektar genehmigten Anbauflächen, die es in Frankreich für Gen-Mais gibt.
Auch in den USA gibt es eine Gen-Mais-Panne. StarLink-Mais ist auf verschiedenen Feldern nachgewiesen worden, auf denen das niemand erwartet hätte. In vielen Fällen ist das Auftauchen nicht erklärbar. Das genetisch veränderte Maissorte StarLink enthält das Protein Cry9C, das im Verdacht steht, bei Menschen Allergien hervorzurufen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer der verantwortlichen Wissenschaftler ernsthaft geglaubt hat, dass gentechnisch veränderte Pflanzen vollständig kontrolliert werden können. Das Problem für den Verbraucher: In ein paar Jahren werden auf diese Weise in jedem Gemüse Spuren von gentechnisch veränderten Pflanzen enthalten sein.
Ein weiteres Problem ist die Genauigkeit, in der die Wissenschaft arbeiten kann. In gentechnisch veränderten Sojapflanzen der US-Firma Monsanto haben belgische Forscher mehr und andere Genabschnitte gefunden als bislang bekannt war. Damit könnte die in Europa geltende Zulassung für diese Pflanzen möglicherweise zu Unrecht bestehen. Hinweise auf möglichen Auswirkungen auf Mensch, Tier oder die Umwelt gibt es aber nicht. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts in Berlin sind die gefundenen Abschnitte ungefährlich. Die von Monsanto zusätzlich eingeführte Erbanlage macht "Roundup Ready"-Soja weitgehend unempfindlich gegen ein Pflanzenschutzmittel, während unerwünschte Pflanzen ohne dieses Gen eingehen. Nach Auskunft von RKI-Gentechnik-Fachleuten besteht kein Grund zur Besorgnis. Das "Grundmuster" dieser Sorte ist seit Jahren bekannt und seit 1996 zugelassen. Die nun gefundene Variante ist nicht neu und nach Übereinstimmung deutscher, belgischer und englischer Fachleute ungefährlich. Sie unterscheide sich nur von der schon bekannten Form, weil heute die Untersuchungsmethoden noch genauer sind.
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12. Marienkäfer
In jedem Sommer werden Schädlinge im Garten zur Plage. Jeder Hobbygärtner kann ein Lied davon singen. Blatt- und Schildläuse, gefräßigen Minierfliegen und andere Tierchen fühlen sich im Garten heimisch und vernichten ganze Zierpflanzen oder große Ernteerwartungen.
Um dieses Problem zu lösen, setzen fünf Grazer Bauern seit sieben Jahren auf Nützlinge wie Marienkäfer oder Schlupfwespen. Diese ernähren sich von den unerwünschten Gästen und schützen damit die Pflanzen und die Ernte; ohne chemische Keule. Eine Maßnahme, die auch von Hobbygärtnern ergriffen werden kann.
Der Aufwand ist natürlich erheblich größer. Der Vorteil durch die Nützlinge ist allerdings unumstritten. Paprika, Tomaten, Gurken und viele andere Gemüsepflanzen gedeihen mit ihrer Hilfe prächtig. Gallmücken- und Florfliegenlarven, Raubmilben, Schlupfwespen oder Marienkäfer ziehen gegen Blattlaus und Co im wahrsten Sinne des Wortes zu Felde.
Der Einsatz beginnt schon im Frühjahr. Um etwa gegen die Blattläuse am Paprika gerüstet zu sein, setzen die Bauern Getreidebüschel zwischen ihre Paprikakulturen. Darauf wächst die Getreideblattlaus, die dem Paprika nichts abgewinnen kann, die allerdings als Nahrung für Nützlinge wie Gallmücken herhalten muss. Zudem werden Marienkäfer angelockt. Wenn nun die Blattläuse über den Paprika herfallen, stehen die Abwehrinsekten schon bereit.
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Grußkarten
Auf meinen Seiten findest Du einen sehr beliebten Grußkartenservice. Mit diesem kannst Du völlig kostenlos und unverbindlich Postkarten mit netten Grüßen an Deine Freunde und Bekannten schicken. Eine Vielzahl von Bildern und Musikstücken stehen Dir zur Verfügung. Außerdem stelle ich nach und nach Fotos aus meiner Sammlung zur Verfügung. Probiere es einfach mal aus und sende Grüße in die Welt oder auch an mich.
Dieser Service steht, in seiner ursprünglichen Form, nicht mehr zur Verfügung. Stattdessen kannst Du Fotos aus meiner Fotogalerie als Postkarte verschicken:
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Was gibt es Neues in Franks Garten
Der Artikel über meine gefiederten Nachbarn wurde fortgesetzt und mit vielen neuen Bildern versehen. Die Seite über den Birnengitterrost wird viele Birnenliebhaber interessieren. Meine neusten Gartenseiten sind immer im Extrafenster, welches sich öffnet, wenn man meine Startseite aufruft, aufgelistet.
Hilfe ich habe einen Vogel
Birnengitterrost erkennen und bekämpfen - Mit vielen Fotos!
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Nachsatz
Ich wünsche Dir erholsame Gartentage.

Frank H. Koplin

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Aktualisiert ( Donnerstag, 27. August 2009 um 20:35 )
 
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